Nebenkosten beim Hausbau

Für den Bau eines Hauses benötigt man das notwendige Eigenkapital. Oft werden von den finanzierenden Banken 20 % Eigenkapital gefordert. Dazu kommen dann noch die leider notwendigen Nebenkosten beim Hausbau.

Folgende Nebenkosten fallen beim Hausbau an:

  • Kosten für den Grundstückskauf:
    Diese Kosten sind ähnlich hoch, wie die Nebenkosten bei einem Hauskauf. Bei einem Grundstückspreis von 150.000 € sind das mindestens 12.000 €.

  • Kosten für die Baugenehmigung:
    In der Regel betragen die Kosten für eine Baugenehmigung ca. 0,2 % der Baukosten. Bei einem Baupreis des Haus von 150.000 € sind das 300 €.

  • Verbrauchskosten von Bauwasser:
    Diese Kostenposition ist sehr gering. Man rechnet hier mit ca. 100 €.

  • Verbrauchskosten für Baustrom:
    Man geht bei der Berechnung der Kosten für den Baustrom von einer Bauzeit von 3 bis 7 Monaten aus. Dann liegen die Kosten für den Baustromkasten und den Strom zwischen 450 € und 700 €.

  • Gutachten:
    Beim Bau eines Hauses sollte ein Bodengutachten und ein Baugutachten erstellt werden. Das lohnt sich in den meisten Fällen, auch wenn man das Haus nicht unterkellern möchte. Hier zahlt man in den meisten Fällen 450 € bis 600 €.

  • Notwendige Versicherungen:
    Es gibt eine Reihe an Versicherungen, die beim Bau eines Hauses notwendig sind. Dazu gehören die die Bauleistungsversicherung bzw. Bauwesenversicherung, Bauherrenhaftpflichtversicherung und die Feuerrohbauversicherung. Eine Bauhelferversicherung kann man direkt bei der Baugenossenschaft abschließen. Hierzu macht man meistens im Anschluss an die Baumaßnahmen Angaben zu Helfern und Arbeitszeit. Hier zahlen Sie 1,50 € pro Arbeitsstunde und Helfer. Die anderen Versicherungen kosten ca. 300 € bis 450 €.

Man muss also mit Baunebenkosten von ca. 15.000 € rechnen.

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